Wie richtet man G-Code ein?
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Traditionell wird G-Code aus einem CAM-Programm erstellt, z. B. CAMBAM, Vectric, Fusion 360 usw. Hier ist der Arbeitsablauf: - Ein Design wird in einem CAD-Programm erstellt. Der CAD-Operator zeichnet Linien, Punkte, Bögen, Kreise, Polylinien usw. (sogenannte geometrische Primitive). Diese Primitive bilden eine Art vollständige Zeichnung, die ein Objekt darstellt, das auf einem CNC-Router geschnitten werden muss. Zum Beispiel besteht ein Quadrat aus vier Linien gleicher Länge, wobei jede Linie senkrecht zu ihrer benachbarten Linie steht. - Das CAD-Design wird dann in ein CAM-Programm geladen, wo Bearbeitungsvorgänge festgelegt werden. Diese Bearbeitungsvorgänge sind Bohren, Profilieren, Taschenfräsen, Gravieren usw. Für das Quadratbeispiel: Wenn das Quadrat ausgeschnitten werden soll, werden die Eckpunkte des Quadrats zu einem geschlossenen Polygon verbunden, dann wird ein externer Profil-Bearbeitungsvorgang festgelegt. Ein externes Profil ist ein Bearbeitungsvorgang, der entlang der Außenseite des Quadrats schneidet und sicherstellt, dass der Schnitt durch den Durchmesser des Fräsers (Routerbits) angepasst wird. - Sobald alle Bearbeitungsvorgänge mit dem CAM-Programm festgelegt wurden, erstellt der Bediener im CAM den G-Code (eine Funktion, die CAM-Programme haben). - Dieser G-Code wird dann in das Steuerungsprogramm (mach3, linuxcnc usw.) geladen und das Steuerungsprogramm bewegt die Maschine gemäß dem G-Code und den Bearbeitungsvorgängen.